{"id":6034,"date":"2026-03-19T14:10:57","date_gmt":"2026-03-19T13:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/?p=6034"},"modified":"2026-04-14T10:55:43","modified_gmt":"2026-04-14T08:55:43","slug":"psychosoziale-risiken-eine-stille-herausforderung-die-organisationen-schwaecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/de\/psychosoziale-risiken-eine-stille-herausforderung-die-organisationen-schwaecht\/","title":{"rendered":"Psychosoziale Risiken: eine stille Herausforderung, die Organisationen schw\u00e4cht"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Alles beginnt selten mit einer Krise.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft nimmt alles mit einer vor\u00fcbergehenden \u00dcberlastung seinen Anfang, die schleichend dauerhaft wird. Dann treten weitere, oft unauff\u00e4llige Anzeichen auf: ein Kollege, der reizbarer ist als sonst, sich wiederholende Absenzen, ein Team, das nach und nach an Energie verliert.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Psychosoziale Risiken entwickeln sich h\u00e4ufig schrittweise, doch ihre Auswirkungen werden schnell sichtbar: R\u00fcckzug, Spannungen, Ersch\u00f6pfung oder eine steigende Zahl von K\u00fcndigungen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz geben fast ein Drittel der Arbeitnehmenden an, ein hohes Stressniveau zu erleben (SECO, 2022), und fast die H\u00e4lfte der Absenzen soll stressbedingt sein. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass psychosoziale Risiken kein nebens\u00e4chliches Thema sind: Sie beeintr\u00e4chtigen direkt die Gesundheit der Mitarbeitenden und die Stabilit\u00e4t von Organisati<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser Herausforderungen k\u00f6nnen Unternehmen nicht l\u00e4nger passiv bleiben. Die Pr\u00e4vention psychosozialer Risiken bedeutet, die Arbeitsorganisation zu \u00fcberdenken und ein dauerhaftes Gleichgewicht zwischen Leistung und Wohlbefinden anzustreben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Psychosoziale Risiken verstehen: das Gleichgewicht im Zentrum der Arbeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Psychosoziale Risiken sind keine Frage individueller Schw\u00e4che. Sie entstehen, wenn das Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und den verf\u00fcgbaren Ressourcen aus dem Lot ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberm\u00e4ssige Arbeitsbelastung, unklare Ziele, mangelnde Autonomie, unzureichende Anerkennung, anhaltende Konflikte\u2026 F\u00fcr sich allein betrachtet m\u00f6gen diese Faktoren bew\u00e4ltigbar erscheinen. Doch wenn sie \u00fcber l\u00e4ngere Zeit bestehen, beeintr\u00e4chtigen sie die Gesundheit der Mitarbeitenden und die kollektive Dynamik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die arbeitspsychologische Forschung zeigt zwei zentrale Ungleichgewichte auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste betrifft die Beziehung zwischen Anforderungen und Handlungsspielraum der Mitarbeitenden. Wenn der Druck hoch ist, die Autonomie gering und die Unterst\u00fctzung unzureichend, steigt das Stressrisiko deutlich. Dies wird durch das <strong>Anforderungs\u2011Kontroll\u2011Modell von Robert Karasek (1979) <\/strong>belegt. Gem\u00e4ss diesem Modell ist nicht nur die Menge der Arbeit problematisch, sondern auch der mangelnde Einfluss darauf, wie die Arbeit organisiert und ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6003\" style=\"aspect-ratio:1.7777903447755847;width:748px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE.png 1920w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE-300x169.png 300w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE-768x432.png 768w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Karasek_DE-500x281.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das zweite Ungleichgewicht betrifft die Beziehung zwischen den erbrachten Leistungen und der erhaltenen Anerkennung. Gem\u00e4ss dem <strong>Effort\u2011Reward\u2011Modell von Johannes Siegrist (1996) <\/strong>entsteht ein Gef\u00fchl der Ungerechtigkeit, wenn der Einsatz bei der Arbeit nicht ausreichend anerkannt wird \u2014 sei es durch Lohn, Wertsch\u00e4tzung oder Entwicklungsperspektiven.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Zeit kann dieses Ungleichgewicht das Engagement der Mitarbeitenden schw\u00e4chen und das Risiko von Ersch\u00f6pfung deutlich erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6008\" style=\"aspect-ratio:1.7777903447755847;width:724px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1.png 1920w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1-300x169.png 300w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1-768x432.png 768w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Visuels_RPS_Siegriest_DE-1-500x281.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fr\u00fchzeitig Signale erkennen, bevor sie sich verfestigen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Psychosoziale Risiken entwickeln sich oft durch subtile Ver\u00e4nderungen, die es wichtig ist, fr\u00fchzeitig zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Auf individueller Ebene<\/strong> k\u00f6nnen erste Warnsignale auftreten: anhaltende M\u00fcdigkeit, nachlassende Motivation, st\u00e4rkere Reizbarkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter ist zwar weiterhin pr\u00e4sent, doch Energie und Engagement nehmen allm\u00e4hlich ab.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Innerhalb der Teams<\/strong> k\u00f6nnen Spannungen h\u00e4ufiger werden. Die Kommunikation verschlechtert sich oder wird seltener, und die Zusammenarbeit wird br\u00fcchiger. Das Arbeitsklima kann sich schrittweise verschlechtern \u2014 ohne offenen Konflikt, jedoch mit abnehmendem Vertrauen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Auf Organisationsebene<\/strong> k\u00f6nnen die Folgen auch finanzieller Natur sein. Fluktuation verursacht erhebliche Kosten: Jeder Weggang kann rund 20\u202f% des Jahresgehalts kosten (Gallup, 2021).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wenn wir diese Signale fr\u00fchzeitig erkennen, k\u00f6nnen wir verhindern, dass sich die Situation verschlimmert. Vorbeugung h\u00e4ngt zu einem grossen Teil von der F\u00e4higkeit ab, zu beobachten, zuzuh\u00f6ren und zu handeln, bevor sich die Schwierigkeiten dauerhaft einstellen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein rechtlicher Rahmen, der zum Handeln verpflichtet<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In der Schweiz ist die Pr\u00e4vention psychosozialer Risiken nicht nur eine gute Praxis \u2013 sie ist in einem klaren gesetzlichen Rahmen verankert.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/1966\/57_57_57\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Artikel 6 des Arbeitsgesetzes<\/a> verpflichtet Arbeitgeber, die physische und psychische Gesundheit der Arbeitnehmenden zu sch\u00fctzen. Diese Pflicht umfasst auch die Pr\u00e4vention von Belastungen, die mit der Arbeitsorganisation zusammenh\u00e4ngen. <a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/1993\/2553_2553_2553\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Die Verordnung 3<\/a> pr\u00e4zisiert, dass der Arbeitgeber alle notwendigen Massnahmen treffen muss, um den Gesundheitsschutz zu gew\u00e4hrleisten und kontinuierlich zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret bedeutet dies, dass Arbeitgeber Risiken identifizieren, problematische Situationen analysieren und Massnahmen ergreifen m\u00fcssen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu sch\u00fctzen. Das Gesetz schreibt keine spezifische Methode vor, erwartet jedoch ein proaktives Vorgehen seitens der Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die gesetzliche Verpflichtung hinaus geh\u00f6rt diese Verantwortung auch zur Rolle der F\u00fchrung sowie zur sozialen Verantwortung des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nachhaltig handeln, um psychosoziale Risiken zu verhindern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4vention psychosozialer Risiken besteht nicht darin, erst dann einzugreifen, wenn eine Situation kritisch wird. Sie bedeutet, fr\u00fchzeitig aktiv zu werden und die Pr\u00e4vention in den t\u00e4glichen Betrieb der Organisation zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Schritt besteht darin, eine klare Diagnose zu erstellen. Sich auf Daten zu st\u00fctzen \u2014 anonyme Fragebogen, qualitative Interviews oder organisatorische Analysen \u2014 erm\u00f6glicht es, die tats\u00e4chlichen Spannungsquellen zu identifizieren und Entscheidungen zu vermeiden, die ausschliesslich auf Eindr\u00fccken beruhen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald die Risikofaktoren identifiziert sind, k\u00f6nnen verschiedene Hebel in Bewegung gesetzt werden. Das Management spielt dabei eine zentrale Rolle: F\u00fchrungskr\u00e4fte stehen an vorderster Front, um Teamdynamiken zu beobachten, die Arbeitsbelastung anzupassen und Mitarbeitende zu unterst\u00fctzen. Ihre <a href=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/de\/unsere-loesungen\/\" title=\"\">Schulung <\/a>und Begleitung st\u00e4rkt ihre F\u00e4higkeit, Schwierigkeiten fr\u00fchzeitig zu erkennen und rasch zu handeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Arbeitsorganisation ist ein wichtiger Hebel. Die Kl\u00e4rung von Verantwortlichkeiten, die Abstimmung von Ressourcen und Erwartungen, das Setzen realistischer Priorit\u00e4ten sowie die Anerkennung des geleisteten Einsatzes tragen direkt zur Reduktion von Stressfaktoren bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Schliesslich erm\u00f6glicht die Einrichtung sicherer Gespr\u00e4chsr\u00e4ume \u2014 wie einer <a href=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/de\/service\/vertrauensperson-im-unternehmen\/\" title=\"\">Vertrauensperson <\/a>oder <a href=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/de\/service\/mediation\/\" title=\"\">Mediationsangeboten <\/a>\u2014, Spannungen anzusprechen, bevor sie sich dauerhaft festsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die menschlichen Vorteile hinaus ist Pr\u00e4vention auch eine Investition f\u00fcr das Unternehmen: Laut einigen Studien kann jeder investierte Franken durchschnittlich 2,3 Franken an Produktivit\u00e4tsgewinnen generieren (WHO, 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4vention psychosozialer Risiken bedeutet daher, auf mehreren Ebenen zu handeln und den Ansatz langfristig zu verankern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verstehen, handeln und weiterentwickeln<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In einem Arbeitsumfeld, das sich st\u00e4ndig weiterentwickelt, wird es f\u00fcr Organisationen entscheidend, ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Anforderungen und verf\u00fcgbaren Ressourcen aufrechtzuerhalten. Ein Unternehmen kann keine nachhaltige Leistung anstreben, wenn seine Teams unter permanentem Druck arbeiten oder ersch\u00f6pft sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4vention psychosozialer Risiken bedeutet, \u00fcber die Arbeitsorganisation und die innerhalb des Unternehmens gesetzten Priorit\u00e4ten nachzudenken. Sie bedeutet auch anzuerkennen, dass die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden eine zentrale Rolle f\u00fcr das Engagement der Teams und die Qualit\u00e4t der Arbeit spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltige Leistung entsteht nicht zuf\u00e4llig.<br>Sie entsteht, indem das Gleichgewicht erhalten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-box-light-blue has-blue-color-color has-light-blue-color-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-6f96521511130bea4b4f99f728543b8f is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--40);padding-right:var(--wp--preset--spacing--40);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);padding-left:var(--wp--preset--spacing--40)\">\n<p><strong>M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber unsere Weiterbildungen erfahren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.corporatehealthservices.ch\/de\/ausbildungen\/inhouse-schulungen\/\">Mehr erfahren<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>N\u00fctzliche Links<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>SECO&nbsp;\u2013&nbsp;<em>Pr\u00e9vention des risques psychosociaux en entreprise<\/em>&nbsp;:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.seco.admin.ch<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>INRS&nbsp;\u2013&nbsp;<em>Risques psychosociaux au travail<\/em>&nbsp;:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.inrs.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.inrs.fr<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Agence&nbsp;europ\u00e9enne&nbsp;pour la s\u00e9curit\u00e9 et la sant\u00e9 au travail&nbsp;(EU-OSHA)&nbsp;:&nbsp;<a href=\"https:\/\/osha.europa.eu\/fr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/osha.europa.eu\/fr<\/a>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Referenzen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Karasek, R. (1979).&nbsp;<em>Job Demands, Job Decision Latitude, and Mental Strain<\/em>.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Siegrist, J. (1996).&nbsp;<em>Effort-Reward Imbalance Model<\/em>.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>SECO (2022).&nbsp;<em>Barom\u00e8tre du stress en Suisse<\/em>.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>OMS (2020).&nbsp;<em>Mental health in the workplace<\/em>.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Gallup (2021).&nbsp;<em>State of the Global Workplace<\/em>.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Loi sur le travail (LTr), art. 6.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles beginnt selten mit einer Krise. Oft nimmt alles mit einer vor\u00fcbergehenden \u00dcberlastung seinen Anfang, die schleichend dauerhaft wird. Dann treten weitere, oft unauff\u00e4llige Anzeichen auf: ein Kollege, der reizbarer ist als sonst, sich wiederholende Absenzen, ein Team, das nach und nach an Energie verliert. 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